No Result. Omnibus - ev. Kirchengemeinde Widdert
Schön, dass Du da bist - schön, dass Sie da sind!

Der Omnibus-Gottesdienst

Der Omnibus-Gottesdienst ist der besondere Gottesdienst für alle. Immer gibt’s was zum Hören und Sehen, Mitmachen und Nachdenken. Und jedes Mal einen anderen musikalischen Schwerpunkt.

Seit September 2004 feiern wir in Widdert den Omnibus-Gottesdienst. Lange hatten wir im Kreis der Haupt- und Ehrenamtlichen nach einem passenden Namen gesucht für eine Gottesdienstform, die Menschen aller Generationen anspricht.

 

  • Diese sollte nicht nur ein „Familiengottesdienst“ für Familien mit Kleinkindern sein, aber sich dennoch deutlich vom agendarischen Sonntagsgottesdienst unterscheiden.
  • Der Name sollte keine falschen Assoziationen hervorrufen,
  • in Solingen noch nicht besetzt
  • und für alle verstehbar sein.

 

Daraufhin schlug unsere Kantorin, Annegret Pallasch, den Namen „Omnibus“ (lateinisch = für alle) vor, auch für Nicht-Lateiner vorstellbar, denn in unserem Ortsteil liegt die Drehschleife der Busverbindung in die Innenstadt. Dass in einem Omnibus alle Platz finden und gemeinsam auf einem Weg sind, das leuchtet sogar den Jüngsten ein.

Eine Graphikerin entwarf ausgehend vom Logo der Kirchengemeinde auf diesem Hintergrund ein Logo für den Omnibus-Gottesdienst.

Im Team wurde das Konzept des Omnibus-Gottesdienstes weiterentwickelt:

Eine feste Grundstruktur mit

  • Anspiel
  • Kurzpredigt
  • wiederkehrenden Liedern anstelle von herkömmlichen liturgischen Stücken (Glaubensbekenntnislied, Vaterunserlied und Segenslied)
  • einer Kollektenprozession und
  • jeweils einem musikalischen Schwerpunkt, den die Chöre der Gemeinde oder Chöre bzw. Bands aus der Nachbarschaft gestalten.

 

Der monatlich stattfindende Omnibus entwickelte sich in wenigen Monaten zum Zentrum des Gemeindeaufbaus: Menschen zwischen vier Wochen und knapp neunzig Jahren fühlen sich in der Gemeinschaft einer immer wieder gut besuchten Kirche gut aufgehoben. Kinder, Eltern, Jugendliche, Singles, Ehepaare und Senioren suchen bewusst diese lebendigen, aber nicht chaotischen, fröhlichen, aber trotzdem nachdenklichen, mutmachenden Gottesdienste auf.

Die Zeichenhandlung, in der alle etwas tun dürfen, spricht besonders diejenigen an, die in der Kirche handfest etwas erleben möchten: Mal wird ein Gemeinschaftsbild gestaltet, mal schweben Luftballons an die Kirchendecke oder es wird etwas mit dem Nachbarn verknüpft. Dies ist der Ort, wo im Omnibus-Gottesdienst auch miteinander geredet werden kann und soll.

Als bleibende Erinnerung bekommen die Menschen in unseren Gottesdiensten immer etwas mit nach Hause: einen Blumenstecker, einen Schlüsselanhänger oder eine ganz besondere Spruchkarte; immer etwas, was man so nicht kaufen kann.

Im Anschluss an den Gottesdienst sind immer alle zu einem kleinen Imbiss eingeladen. Mit kleinen Klebezetteln wird in den Wochen zuvor dazu eingeladen, etwas zum Imbiss beizusteuern: eine Suppe, belegte Brote, Würstchen etc. Dadurch kann der Imbiss für alle kostenlos angeboten werden. Die Gemeinschaft nach dem Gottesdienst ist für Große und Kleine wichtig und wirkt noch lange über den Sonntag hinaus.

Omnibus – das ist der Gottesdienst, der Anfang Januar von vielen für das ganze Jahr in den Kalender eingetragen wird und der die Menschen unserer Gemeinde in seinen Themen durch das (Kirchen-)Jahr begleitet.